Freitag, 24. September 2010

Stefanie 'Steffi' Graf 2010 Rexona deo commercial tennis star



Stefanie Maria Agassi geb.Graf ( 14. Juni 1969 in Mannheim), besser bekannt als Steffi Graf, ist eine ehemalige deutsche Profi-Tennisspielerin. Sie gewann 22 Grand-Slam-Turniere und war insgesamt 377 Wochen lang die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste. 1988 siegte sie bei allen vier Grand-Slam-Turnieren sowie den Olympischen Spielen und gewann so als bisher einzige Person den Golden Slam.

Steffi Graf war drei Jahre alt, als sie in ihrer Heimatgemeinde in Brühl im Jahre 1973 zum ersten Mal einen Tennisschläger in die Hand nahm. Inspiriert wurden diese ersten Versuche durch Vater Peter Graf. Dieser hatte als Versicherungskaufmann und Gebrauchtwagenhändler gearbeitet, bis er mit 27 Jahren den Tennissport für sich entdeckte und es innerhalb weniger Jahre zum Spieler in der deutschen Regionalliga und diplomierten Tennistrainer brachte. Peter Graf wurde früh auf die motorische Begabung seiner Tochter aufmerksam und begann, diese durch fortschreitend schwierigere Aufgaben zu fördern. Schon zwei Jahre später errang Tochter Stefanie den Sieg beim traditionellen „Jüngsten-Turnier“ in München. 1977 gelangen der Siebenjährigen weitere Turniersiege. Überzeugt vom Ausnahmetalent der Tochter, gab Peter Graf zwei Jahre später seine bisherigen Berufe auf und widmete sich fortan ausschließlich dem sportlichen Erfolg von Steffi Graf.

Evidence that the deodorant brand and German babe Stefanie Graf still go well together could be seen at the Rexona charity tennis tournament in the Unilever headquarters in Hamburg. Selected teams and Stefanie Graf competed against each other on a scaled-down tennis court to play for donations for each point and match. Unilever employees and reporters had the opportunity to test their abilities against Stefanie.

Stefanie and her team Rexona won the charity tournament and were happy to have won 25.000 EUR of donations for the charitable foundation “Children for Tomorrow.”

With this charity tennis tournament, Rexona celebrated the kick-off of a resumed partnership with Ms. Graf, who already was active as a spokesperson for Rexona from 1994 to 1998. Starting in September 2010, she will once again be seen in a widely arranged advertising campaign for Rexona.

In the new TV-spot, Stefanie Graf plays a very active role in which she always trusts in her Rexona deodorant. She also chooses Rexona in her private life: “I can always rely on Rexona. This used to be when I was still on the court everyday back then, and this is still the case today, when I hurry between appointments. It is as easy as that: Rexona protects me for 48 hours, no matter what my plan are, “says Stefanie Graf.

Active or for a charitable cause: Stefanie Graf and Rexona will achieve great things together again in 2010.

1981 startete Graf erstmals bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Erwachsenen und sorgte für erstes Aufsehen: Der damaligen Weltranglisten-Achtzigsten Eva Pfaff gelang es erst nach drei umkämpften Sätzen, gegen Graf zu gewinnen. Das Spiel der Elfjährigen zeichnete sich dabei vor allem durch Schnelligkeit auf dem Platz und eine hart geschlagene Vorhand aus, mit der es der Nachwuchsspielerin immer wieder gelang, das Spielgeschehen zu bestimmen. Dies waren Umstände, die Graf in der deutschen Fachpresse die respektvolle Bezeichnung eines „Wunderkindes“ einbrachten. Zu diesem Zeitpunkt gab der damalige Bundestrainer Klaus Hofsäss auf Anfrage zu Protokoll, dass Graf das größte Talent sei, das es in Deutschland je gegeben habe. Innerhalb ihrer Altersklasse sei sie weltweit ohne Konkurrenz.

1982 gewann Graf als Dreizehnjährige die Deutsche Jugendmeisterschaft der Achtzehnjährigen. Am 18. Oktober desselben Jahres wurde die junge Deutsche im Alter von dreizehn Jahren und vier Monaten bei der WTA als Profispielerin gemeldet. Angesichts des ungewöhnlich frühen Zeitpunkts des Übertritts zu den Profis ernteten Vater und Tochter neben Zustimmung auch Kritik. Nicht wenige Fachleute und Trainer fürchteten das rasche mentale und körperliche Ausbrennen des so bezeichneten Jahrhunderttalents. Doch diesen Einwänden begegnete die Brühlerin trotzig mit den Worten: „Ich will es aber so.“ Eine Woche später wurde Steffi Graf in der Weltrangliste erstmals als Nummer 214 erfasst. Sie war damit zunächst die jüngste Spielerin, die je im Ranking erschien. Graf debütierte beim Hallenturnier in Filderstadt. Sie traf in der ersten Runde auf die zwanzigjährige ehemalige Weltranglisten-Erste Tracy Austin, der sie mit 4:6 und 0:6 unterlag. Austin, selbst ein ehemaliges „Wunderkind“ und jüngste Siegerin der US Open, gab angesichts des nun auch international immer stärker werdenden Interesses an Steffi Graf zu Protokoll, dass es in Amerika Hunderte von Mädchen mit denselben Fähigkeiten gebe.

1983 spielte Graf erstmals bei den French Open in Paris und erreichte dort die zweite Runde. Trotz der relativ frühen Niederlage richtete sich der Fokus der Fachwelt in immer stärkerem Maße auf die junge Deutsche. Grafs ungewöhnlich hart geschlagene Vorhand gab erstmals Anlass zu mannigfaltigen technischen Analysen. Experten waren der Meinung, dass Graf die beste Dreizehnjährige sei, die der Tennissport bisher gesehen habe. Am Jahresende wurde die Brühlerin bereits auf Platz 98 der Weltrangliste notiert. Ausgestattet mit einer Sondergenehmigung des Landes Baden-Württemberg, beschlossen Vater und Tochter den Abgang der Spielerin von der Realschule.

1984 erreichte Graf erstmals die Achtelfinals bei den Australian Open und in Wimbledon. Auf dem so bezeichneten „heiligen Rasen“ an der Churchroad bedurfte es für die erfahrene Britin Jo Durie der Aufbietung aller Kräfte, um ihre fünfzehnjährige Gegnerin 9:7 im dritten Satz niederzuhalten. Augenzeugin Kathleen McKane Godfree, eine 88-jährige zweimalige Wimbledon-Siegerin der 20er-Jahre, äußerte angesichts des Spiels die Überzeugung, dass Graf in zwei Jahren nur noch schwer zu schlagen sein werde.

Der weitere Verlauf des Jahres sollte diese Prognose bestätigen: Nur einige Wochen später siegte die fünfzehnjährige Graf bei dem als Schauveranstaltung geführten Olympischen Turnier in Los Angeles. Die Deutsche war die jüngste Teilnehmerin des Feldes. Im Herbst besiegte Graf beim Turnier in Filderstadt mit Claudia Kohde-Kilsch im Viertelfinale erstmals eine Top-Ten-Spielerin und erreichte damit zum ersten Mal das Finale eines WTA-Turniers. Am Jahresende belegte Graf Platz 22 der Weltrangliste.

Auch 1985 setzte sich Steffi Grafs Aufstieg fort. Sie erreichte in Paris und Wimbledon jeweils die Achtelfinals. Am Jahresende stand die Sechzehnjährige auf Platz 6 der Weltrangliste – ohne ein Turnier gewonnen zu haben. Das Jahr begann mit einem von Vater Peter verordneten Verzicht auf die Australian Open, der der körperlichen Regeneration und der Verbesserung der spielerischen Fähigkeiten zugute kommen sollte. Beim Sandplatzturnier in Miami traf Graf im Halbfinale erstmals auf die beste Grundlinienspielerin ihrer Zeit, die Weltranglisten-Zweite Chris Evert, der sie jedoch unterlag. Die Amerikanerin und die Deutsche standen sich im Jahresverlauf auch in Hilton Head, Berlin und Paris gegenüber – jeweils noch mit dem besseren Ende für Evert. Auch in Wimbledon erreichte die Deutsche wiederum das Achtelfinale. Hier scheiterte sie knapp in drei Sätzen an der Weltranglisten-Vierten und Rasenspezialistin Pam Shriver, deutete aber bereits ihr Potential auf den schnellsten Plätzen an. Bei den US Open in Flushing Meadows gelang der Deutschen dann erstmals der Einzug ins Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers. Hier kam es zu einer Premiere: Das sechzehnjährige „Wunderkind“ traf auf Martina Navrátilová, die zusammen mit Chris Evert das Welttennis seit Anfang der 80er-Jahre nach Belieben dominierte. Die 29-jährige Wahl-Amerikanerin gewann mit 6:2 und 6:3, wurde auf Nachfragen aber nicht müde zu betonen, dass Graf alles habe, um ganz nach oben zu kommen, wenn sie verletzungsfrei bleibe.

Das Jahr 1986 zeigte, dass Navratilovas Voraussage schnell eintraf. Graf gewann bei insgesamt acht Turnieren. Die Deutsche verbesserte sich weiter, stand zum Jahresende auf Platz drei der Rangliste und hatte nur noch die beiden Amerikanerinnen vor sich. Bei den Hartplatzturnieren im Frühjahr kam es wiederum zum Zusammentreffen mit Evert, die beide Finalspiele klar in zwei Sätzen gewann. Wenig später aber drehten sich die Kräfteverhältnisse. Noch 16-jährig, gewann Graf das Sandplatzturnier in Hilton Head. Sie schlug die Weltranglisten-Zweite mit 6:4 und 7:5 und erreichte ihren ersten Turniersieg bei den Profi-Spielerinnen. In der Vorbereitung auf das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres in Paris kam es beim Heimturnier der Deutschen bei den German Open in Berlin zu einem weiteren denkwürdigen Zusammentreffen: Im Finale standen sich zum dritten Mal Graf und die Weltranglisten-Erste Martina Navratilova gegenüber. Die 16-jährige gewann gegen die amerikanische Tennislegende überraschend mit 6:2 und 6:3. Diese zeigte sich angesichts der ersten Niederlage gegen den Teenager, in dem die internationale Expertenschar die Thronfolgerin der Amerikanerin erblickte, sichtlich emotional berührt. Später erreichte Graf auch das Halbfinale der US Open. Wieder war ihre Gegnerin die amerikanische Titelverteidigerin Navratilova, doch nun auf einem dem Serve- und Volley-Spiel der Amerikanerin mehr entgegenkommenden, schnelleren Hartplatz. Navratilova gewann ein umkämpftes Spiel knapp mit 6:1, 6:7 (3:6) und 7:6 (8:6). In der sich anschließenden Hallensaison erreichte die Deutsche bei den abschließenden Virginia-Slim-Championships der besten Tennisspielerinnen des Jahres wiederum das Endspiel gegen die Amerikanerin. Auch hier unterlag Graf in zwei Sätzen. Am Jahresende stand die Deutsche auf Rang drei der Weltrangliste.

Das Jahr 1987 brachte den endgültigen Durchbruch der Deutschen und stand im Zeichen des Duells mit der Amerikanerin Martina Navratilova. Graf verlor bei 75 Matches nur zwei Spiele, gewann bei elf Turnieren, siegte erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier und übernahm die Führung der Tennis-Weltrangliste.

Wie im Vorjahr verzichtete die 17-jährige auf das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres, die Australian Open, und arbeitete an der Verbesserung ihres Spiels. Ihre bereits in den Vorjahren überragend geschlagene Vorhand hatte weiter an Härte gewonnen. Sie wurde zum besten Schlag im Damen-Tennis, mit der es der Deutschen nahezu nach Belieben gelang, den Platz zu öffnen und die Ballwechsel zu dominieren. Es war zu dieser Zeit, als die Presse diesem Umstand Ausdruck verlieh und Graf mit Vorliebe auch als „Fräulein Vorhand“ und „Gräfin Gnadenlos“ bezeichnete. Mit sieben Turniersiegen und 45 siegreichen Matches in Folge gelang der jungen Deutschen eine der längsten Siegesserien im Damen-Tennis überhaupt und der bisher beste Saisonstart. Grafs Durchmarsch begann im Frühjahr auf den amerikanischen Hartplätzen in Boca Raton. Beim darauffolgenden Turnier von Key Biscayne gelang es ihr erstmals, im selben Turnier sowohl die Weltranglisten-Erste, Martina Navratilova, als auch die Nummer zwei, Chris Evert, zu schlagen. Beide Male gewann sie klar in zwei Sätzen. Evert blieben im Finale beim 1:6 und 2:6 gerade einmal drei Spiele. Grafs Überlegenheit setzte sich auch nach dem Wechsel auf die Sandplätze makellos fort. Nach einem Sieg in Amelia Island gewann sie auch in Rom und Berlin.

Beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den French Open in Paris, kam es im Finalspiel zur mit Spannung erwarteten Begegnung zwischen der seit 44 Spielen unbesiegten Steffi Graf und der zweimaligen Roland-Garros-Siegerin Martina Navratilova. Der erste Satz ging mit 6:4 an die Deutsche, während Navratilova den zweiten Durchgang ebenso mit 6:4 gewann. Der dritte Satz gestaltete sich umkämpft und eng: Beim Stande von 5:3 sah die aufschlagende Amerikanerin schon wie die sichere Siegerin aus, letztlich gewann Graf aber doch mit 8:6. Sie war zu diesem Zeitpunkt die jüngste French-Open-Gewinnerin aller Zeiten.

Wenige Wochen später kam es im Finale von Wimbledon erneut zum Kräftemessen zwischen Graf und Navratilova. Es war zugleich ein Duell um die Führung in der Tennis-Weltrangliste. Die Amerikanerin gewann auf den schnellen grünen Plätzen, die ihr Serve- und Volleyspiel begünstigten, mit 7:5 und 6:3. Der Spielverlauf machte zweierlei deutlich: Kam es zu Grundlinienduellen, war die Amerikanerin gegen die hart geschlagene Vorhand der Deutschen ebenso hilflos wie die anderen Spielerinnen der WTA Tour. Gelang es ihr, mit den Aufschlägen und Angriffen, Graf auf deren Rückhandseite zu halten, auf der die Deutsche nahezu nur mit unterschnittenen Bällen zu antworten verstand, hatte sie das bessere Ende für sich. Pressestimmen formulierten, dass sich Graf hier bis zum nächsten Jahr verbessern müsse, um für die beste Rasenspielerin aller Zeiten eine Bedrohung auch auf dem Rasen zu sein.

Trotz der Niederlage beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt in Wimbledon rückte Graf der seit Jahren im Ranking unangetastet führenden Martina Navratilova immer näher. Die Finalniederlage an der Church Road war bis zu diesem Zeitpunkt Grafs einzige Niederlage der Saison gewesen. Grafs Punkteschnitt stieg stetig, während Navratilovas Vorsprung schmolz. Am 17. August 1987 vollzog sich der erwartete Machtwechsel im Damen-Tennis. Steffi Graf wurde durch einen Sieg über Chris Evert im Finale des Turniers von Manhattan Beach die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste. Sie löste Martina Navratilova ab, die mit wenigen Unterbrechungen seit 1978 die Top-Position im Damen-Tennis innegehabt hatte. Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den US Open, kam es im Finale nahezu folgerichtig erneut zum Duell der beiden Tennisspielerinnen. Es zeigte sich, dass die Amerikanerin auf den schnelleren Böden noch Vorteile hatte. Sie gewann erneut gegen die junge Deutsche, dieses Mal mit 7:6 und 6:1. Navratilova machte geltend, dass sie zwei und Graf nur einen Sieg bei den wichtigsten vier Turnieren der Welt errungen habe. Aber die Deutsche beendete das Jahr mit insgesamt 75 Siegen und nur zwei Niederlagen als Nummer 1 der Welt. Die Brühlerin verteidigte ihre Weltranglistenführung bis zum 10. März 1991 und blieb für die Rekordzahl von 186 Wochen in Folge Weltranglisten-Erste.

Das Jahr 1987 hatte Steffi Graf im Alter von 18 Jahren mit nur zwei Niederlagen und 14 Turniersiegen an die Spitze der Tennis-Weltrangliste gebracht. Die Saison 1988 aber wurde zur besten Saison der Deutschen, die mit dem Gewinn des Golden Slam Tennisgeschichte schrieb und das vielleicht beste Jahr einer Profispielerin überhaupt verbuchte. Graf siegte in Melbourne, Paris, Wimbledon und am 10. September 1988[1] bei den US Open und wurde die erste Spielerin seit Margaret Smith Court im Jahre 1970 und die dritte Spielerin überhaupt, der es gelang, einen regulären Grand Slam zu vollenden. Sie errang zudem die Goldmedaille im Einzel sowie die Bronzemedaille im Doppel mit Claudia Kohde-Kilsch bei den Olympischen Spielen in Seoul und erreichte somit als erste Spielerin der Geschichte den so genannten Golden Slam, den Gewinn aller vier Grand-Slam-Turniere und der olympischen Goldmedaille innerhalb eines Kalenderjahres. In Wimbledon beendete die Deutsche die Vorherrschaft von Martina Navratilova. Ihre Jahresbilanz umfasste 72 Siege bei drei Niederlagen. Zweimal unterlag die Deutsche der nahezu gleichaltrigen Gabriela Sabatini. Die Argentinierin, mit der sich Graf auch bei den French Open, den US Open und den Olympischen Spielen enge Duelle lieferte, schien in dieser Zeit nicht wenigen Experten als zukünftige Herausforderin der Deutschen. Graf wurde zur Weltsportlerin des Jahres gewählt und Ehrenbürgerin der Gemeinde Brühl.

1989 gewann Graf die Grand-Slam-Turniere in Wimbledon, Melbourne und New York erneut. Lediglich in Paris musste sie sich im Finale der Spanierin Arantxa Sánchez Vicario geschlagen geben, die somit einen Doppel-Grand-Slam verhinderte. Sánchez siegte denkbar knapp mit 7:6, 3:6 und 7:5. Eine zweite knappe Niederlage erlitt die Deutsche im Finale des Turniers von Amelia Island, wo sie mit 6:3, 3:6 und 5:7 gegen die Argentinierin Gabriela Sabatini den Kürzeren zog. Grafs Jahresbilanz, die zweitbeste aller Zeiten, betrug 86 Siege und 2 Niederlagen. Die Deutsche gewann 14 Turniere und erreichte bei allen 16 Turnieren das Finale. Von der Women's Sport Foundation wurde Graf zur Sportlerin des Jahres ernannt.

Grafs ungebrochene Dominanz hielt bis in den April 1990 an. Zwischen 1988 und den Australian Open im Januar siegte sie bei acht der neun ausgespielten Grand-Slam-Turniere. Nach ihrem dritten Sieg beim Grand Slam in Melbourne gewann Graf in Tokio, Amelia Island und Hamburg. Seit dem Finale der French Open im Juni des vorangegangenen Jahres hatte Graf kein Spiel mehr verloren. Es war Grafs bis dahin längste Siegesserie. Die Überlegenheit der Deutschen gestaltete sich derart erdrückend, dass die erwarteten Siege nur noch über die Anzahl der abgegebenen Spiele oder die Gesamtdauer der Matches gemessen wurden. Experten spekulierten über die wenigen noch zu leistenden Siege, die verblieben, um den Rekord der Martina Navratilova von 74 Matchgewinnen in Folge auszulöschen.

Im Frühjahr 1990 geriet Vater Peter Graf in das Visier der deutschen Boulevard-Presse. Die Bild-Zeitung behauptete, dass er eine Affäre mit einem Nacktmodell habe und mit diesem ein gemeinsames Kind gezeugt habe. Auf dem Höhepunkt dieser Enthüllungen musste sich Graf bei den German Open in Berlin erstmals der jungen, aufstrebenden Jugoslawin Monica Seles geschlagen geben. Es war Grafs erste Niederlage nach 66 Siegen in Folge, der zweitlängsten Siegesserie aller Zeiten. Seles hatte Graf bereits im Vorjahr als Fünfzehnjährige beim Halbfinale der French Open an den Rand einer Niederlage gebracht. Seles wurde mehr und mehr zur ernsthaften Herausforderin für Graf, die in dieser Zeit auch gegen andere Konkurrentinnen ungewöhnlich viele Niederlagen einstecken musste: In den Jahren 1990 in Melbourne (gegen Mary Joe Fernández), 1991 in Wimbledon (gegen Gabriela Sabatini) und 1992 erneut in Wimbledon (gegen Monica Seles) gewann Steffi Graf jeweils lediglich ein Grand-Slam-Turnier pro Jahr. Die anderen Grand-Slam-Titel gingen 1991 und 1992 an Monica Seles. Am 10. März 1991 musste Graf die Führung in der Weltrangliste erstmals an Seles abgeben. Vorausgegangen war eine Niederlage gegen ihre ehemalige Doppelpartnerin Gabriela Sabatini beim WTA-Turnier in Boca Raton (USA). Sie fiel auf Platz 2 der Weltrangliste hinter Monica Seles zurück. Auch das Finale des olympischen Tennisturniers in Barcelona 1992 brachte eine Überraschung: Graf, die haushohe Favoritin, verlor gegen die erst 16-jährige US-Amerikanerin Jennifer Capriati. Allerdings gewann Steffi Graf drei von fünf Spielen gegen Seles während deren Zeit als Weltranglistenerste.

1993 siegte Graf bei den Grand-Slam-Turnieren in Paris, Wimbledon und New York. Sie schaffte es, auf Platz eins der Weltrangliste zurückzukehren. Allerdings wurde dieser Erfolg durch ein Attentat überschattet: Beim WTA-Turnier in Hamburg im April 1993 stach der psychisch auffällige deutsche Graf-Fan Günter Parche der bis dahin in der Weltrangliste führenden Monica Seles mit einem Messer in den Rücken. Seles, der das Attentat vor allem psychisch schwer zu schaffen machte, kehrte erst zwei Jahre später auf die Damen-Tour zurück.

Zum Jahresbeginn 1994 errang Graf mit ihrem Erfolg in Melbourne den vierten Grand-Slam-Titel in Folge und damit einen zweiten, wenn auch „unechten“ Grand Slam, der nicht innerhalb eines Kalenderjahres vollendet wurde.

In den Jahren 1995 und 1996 gewann sie jeweils die Grand-Slam-Turniere in Paris, Wimbledon und New York. Beide US-Open-Titel errang Graf gegen die nach einer zweijährigen Pause zurückgekehrte Rivalin Monica Seles. Das Finale des Jahres 1995 wurde zu einem umkämpften Spiel: Graf siegte knapp mit 7:6, 0:6, 6:3. Erste Anzeichen des körperlichen Verschleißes machten sich bemerkbar: Jeweils verletzt, musste Graf in beiden Jahren auf eine Teilnahme an den Australian Open in Melbourne verzichten.
Steffi Graf errang 22 Siege bei Grand-Slam-Turnieren. Sie gewann viermal die Australian Open, fünfmal die US Open, sechsmal die French Open und siebenmal Wimbledon. Sie wird hier nur durch die Australierin Margaret Smith Court (24 Siege) übertroffen. 1988 siegte Graf bei allen vier Grand-Slam-Turnieren des kalendarischen Jahres, womit sie als dritte Spielerin der Tennisgeschichte nach Maureen Connolly (1953) und Margaret Smith Court (1970) den sogenannten Grand Slam vollendete. Mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1988 von Seoul errang Graf einen bisher unerreichten Erfolg, der als „Golden Slam“ in die Geschichte des Tennissports einging.

Insgesamt gewann Graf 107 Turniere und belegt – gemessen an Turniersiegen im Einzel – den dritten Platz in der ewigen Bestenliste der Profi-Spielerinnen hinter Martina Navratilova und Chris Evert.

Steffi Graf siegte auch bei den Olympischen Sommerspielen 1984 Los Angeles, wo Tennis allerdings nur den Status einer Demonstrationssportart innehatte, gewann fünfmal das Tennis Masters (1987, 1989, 1993, 1995 und 1996) und mit dem deutschen Team zweimal den Federation Cup (1987 und 1992).

Dienstag, 13. Juli 2010

Fatma Mittler-Solak neue "ARD-Buffet" Moderatorin @ German Babes


Fatma Mittler-Solak wird neue Moderatorin des Servicemagazins "ARD-Buffet". Die 33-jährige Wiesbadenerin präsentiert die vom SWR produzierte, mittags im Ersten ausgestrahlte Sendung ab dem 12. Juli im Wechsel mit Evelin König, Florian Weber und Holger Wienpahl. Vor ihrem Sprung ins Erste führte sie durch die SWR-Nachmittagssendung "Kaffee oder Tee?" und "Rheinland-Pfalz aktuell".

Ihre Nachfolgerin bei "Kaffee oder Tee?" wird Pamela Großer. Die in Hamburg geborene Moderatorin stand als Kind und Jugendliche für die Fernsehserien "Neues vom Süderhof" und "Der Landarzt" vor der Kamera und präsentierte von 1998 bis 2007 den "Tigerenten Club" im Ersten. Zwei Töchter waren das Resultat einer anschließenden Babypause.

Das Servicemagazin "ARD-Buffet", das werktäglich um 12:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird, sowie die Nachmittagssendung "Kaffee oder Tee?" beim SWR erhalten ab dem kommenden Montag neue Moderatorinnen. So wird German babe Fatma Mittler-Solak ab der nächsten Woche durch das ARD-Format führen und im wöchentlichen Wechsel mit Evelin König, Florian Weber und Holger Wienpahl zu sehen sein. Die gebürtige Frankenthalerin war bisher beim SWR in der Sendung "Kaffee oder Tee?" sowie im Regionalmagazin "Rheinland-Pfalz aktuell" zu sehen.

Durch den Wechsel von Fatma Mittler-Solak ins Erste wird die Wahl-Stuttgarterin Pamela Großer neue Moderatorin des SWR-Magazins, das werktäglich ab 16:05 Uhr ausgestrahlt wird. Die 33-Jährige, die 1977 in Hamburg geboren wurde, ist vielen Zuschauern u.a. als Schauspielerin in den Serien "Neues vom Süderhof" und "Der Landarzt" sowie als Moderatorin des "Tigerenten Clubs" bekannt. "Ein tägliches Servicemagazin zu moderieren ist eine tolle Herausforderung. Zugleich freue ich mich auf die vielen spannenden Themen, von denen einige sicher auch meinen Alltag verändern werden", so Großer.

Fatma Mittler-Solak, Jahrgang 1977, wurde in Frankenthal geboren, studierte Erziehungswissenschaft und Politische Wissenschaft in Heidelberg und schrieb ihre Magisterarbeit über das Thema "Lernen durch die Massenmedien für die Integration von Migranten".

Neben dem Studium arbeitete sie als Freie Mitarbeiterin beim Südwestrundfunk - ohne zu Verschweigen, dass sie viel lieber im "Funk" war als im Hörsaal. Von 1999 bis 2003 war sie Moderatorin und Producerin für "DASDING" im Radio, ab 2002 führte sie durch die Rubrik "Starbla" bei "DASDING.TV" im SWR Fernsehen. Ihre Zeit bei DASDING bezeichnet sie als ein großartiges Geschenk und ist heute ein großer Fan der Redaktion.

Ab März 2003 war sie für SWR3 als Reporterin im Einsatz. Im Jahr 2004 folgte ein Volontariat beim Südwestrundfunk, das sie im März 2006 abschloss und nach eigenen Angaben sehr genoss. Ab Mai 2006 arbeitete sie als Redakteurin bei SWR4 Rheinland-Pfalz in der Abteilung Aktuelle Information und Landespolitik. Zur Zeit arbeitet Sie außerdem noch bei den Landesnachrichten Rheinland-Pfalz Aktuell als Moderatorin und Reporterin.

Ihre Begeisterung gehört der Lyrik, dem Laufen und der Stadt Istanbul.

Das ARD-Buffet ist eine Fernsehsendung, die vom SWR in Baden-Baden produziert wird und jeden Werktag von 12:15 Uhr bis 13:00 Uhr im Ersten läuft. Es handelt sich um eine Ratgebersendung mit verschiedenen Themen. Maskottchen der Sendung war eine Katze, die heute noch im Logo der Sendung abgebildet ist.

Das Servicemagazin "ARD-Buffet", das werktäglich um 12:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird, wird Fatma Mittler-Solak führen. Sie war bisher beim SWR in der Sendung "Kaffee oder Tee?" sowie im Regionalmagazin "Rheinland-Pfalz aktuell" zu sehen.

Fatma Mittler-Solak, gebürtige Pfälzerin mit türkischem Migrationshintergrund, präsentierte im SWR Fernsehen sowohl die Servicesendung „Kaffee oder Tee“ als auch die Nachrichten „Rheinland-Pfalz aktuell“.

Kochecke – ein bekannter Koch bereitet live im Studio ein Mittagsgericht oder eine Vorspeise. Dabei zieht sich meistens ein Motto (beispielsweise: Kochen mit Nudeln, das Weihnachtsmenü) durch die Woche. Die Köche treten in der Regel an bestimmten Tagen auf und haben alle eigene private Restaurants. Der jeweilige Moderator schaut zwischen den Themen und Einspielfilmen bei den Köchen vorbei, die am Ende der Sendung mit der Zubereitung fertig sind. Alle Studiogäste kosten das Gericht schließlich an einem Tisch, während das Rätsel aufgelöst wird und die Abmoderation beginnt. Häufig springen auch andere bekannte Köche ein, wenn der eigentlich für diesen Tag vorgesehene Koch anderen Verpflichtungen nachkommen muss. So ist beispielsweise der Sternekoch Jörg Sackmann regelmäßig Gast der Sendung.

* Karlheinz Hauser montags
* Jacqueline Amirfallah dienstags
* Vincent Klink mittwochs und donnerstags
* Otto Koch freitags
* Jörg Sackmann vertretungsweise

Ehemalige Köche

* Rainer Strobel (2002–2008)
* Ute Herzog (1998–2002)
Die Moderatoren wechseln wöchentlich den Moderationsbetrieb.

* Evelin König (seit 1998, Babypause 2001-2002)
* Bernadette Schoog (2001- Juli 2010)
* Holger Wienpahl (seit 2008)
* Florian Weber (seit 2009)
* Fatma Mittler-Solak (ab Juli 2010)

Ehemalige Moderatoren

* Bernd Schröder (1998–2007)
* Ernst-Marcus Thomas (2003–2008)
* Jacqueline Stuhler (1998–2008)
* sowie *Miriam Christmann † als Styling-Expertin (1999–2008)

Fatma Mittler-Solak und SWR

Sie studierte Erziehungswissenschaft und Politische Wissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Fatma Mittler-Solak ist ein Kind des SWR. Schon mit 21 Jahren arbeitete sie neben dem Studium als Freie Mitarbeiterin beim Südwestrundfunk.

Von 1999 bis 2003 war sie Radiomoderatorin und -redakteurin bei DASDING, dem Jugendprogramm des SWR. 2003 wechselte sie zu SWR3 und war dort als Reporterin im Einsatz.

Im Jahre 2004 folgte dann nach Beendigung des Studiums ein Volontariat beim Südwestrundfunk.

In der journalistischen Ausbildung setzte sie ihre Schwerpunkte insbesondere auf die Berichterstattung in den Nachrichten und auf Fernsehbeiträge. Nach dem Volontariat nutzte sie Ihre bimediale Erfahrung und war von 2006 an bei SWR4 Rheinland-Pfalz Redakteurin in der Abteilung Aktuelle Information und Landespolitik, zudem moderierte sie die Service Sendung "Kaffee oder Tee?" im SWR Fernsehen, durch die sie weiterhin eine Woche im Monat führt. Seit März 2007 unterstützt sie das Team von Rheinland-Pfalz aktuell. Sie moderiert die Frühausgabe der Nachrichtensendung und ist als Reporterin im Land unterwegs.

Was sie an Rheinland-Pfalz begeistert ist die Vielfalt der Dialekte. "Jeder Ort hat seine eigene Sprache. Aber ganz besonders mag ich das mir vertraute Frankenthaler Pfälzisch mit seinem immer heiteren Klang." Seit zehn Jahren erfreut sie sich auch am Klang des Eifler Platt -Ihr Ehemann stammt aus Daun in der Eifel.

Evelin König

In Tübingen studierte sie Kulturwissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte. Schon während ihres Studiums arbeitete sie als Reporterin beim Südwestfunk in Baden-Baden und im Landesstudio Tübingen.

Nach dem Volontariat beim Südwestfunk begann ihre Karriere als Moderatorin. Über viele Jahre präsentierte sie regelmäßig aus Stuttgart die Nachrichtensendung BADEN-WÜRTTEMBERG AKTUELL im SÜDWEST Fernsehen Baden-Württemberg.

Seit 1998 gehört sie fest zum ARD-BUFFET- Moderatorenteam.

Fatma Mittler-Solak (33) ist das neue Gesicht in unserem Moderationsteam. Einige Zuschauer kennen sie bereits als Moderatorin der Servicesendung "Kaffee oder Tee?" und der Landesnachrichten "Rheinland-Pfalz aktuell"- beides Sendungen des SWR-Fernsehens.

Fatma Mittler-Solak hat Politische Wissenschaft und Erziehungswissenschaft studiert und danach bei den SWR-Hörfunkwellen DasDing, SWR 3 und SWR 4 gearbeitet.

Die Moderatorin freut sich sehr darauf, mit unseren Köchen gemeinsam vor der Kamera zu stehen, denn sie ist selbst eine talentierte Hobbyköchin. "Eine Begabung, die ich von meiner Mutter habe", so Mittler-Solak. "Ich bekomme aus den scheinbar unmöglichsten Zutaten noch ein Gericht hin."
Das Verrät unsere neue Moderatorin über sich

Was macht Ihnen an Ihrem Beruf am meisten Spaß?
Meine Gäste! Es ist sehr spannend, wenn Gäste mich für ihr Thema begeistern können.

Was haben Sie vor dem ARD-Buffet gemacht?
Ich habe für die Schwestersendung "Kaffee oder Tee" im SWR Fernsehen gearbeitet. Sie gehört zur Redaktion ARD-Buffet. Die Sendung ARD-Buffet ist mir daher sehr vertraut –sie wird ja auch im Nachbarstudio produziert.

Haben Sie ein Lebensmotto?
Ein Motto gibt es nicht unbedingt.

Welche Hobbys haben Sie?
Achtung, das hört sich jetzt nach Angeberei an, aber ich mache in meiner Freizeit sehr sehr viel. Wenn ich nicht gerade an der Nähmaschine sitze und Kleidung schneidere, bin ich im Yogacenter, oder ziehe mein Laufschuhe an und renne los. Das mache ich im Übrigen lieber als Mountainbiken, aber mein Rad gehört zu meinem Sportprogramm dazu.

In welche 3 Städte oder Länder würden Sie gerne reisen?
Immer wieder gerne Istanbul. Eine Stadt, die noch auf meiner Reiseliste steht, ist Tokio. Ganz weit oben auf dieser Liste steht auch Indien.

Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Brot, Brezel und Butter. Das ist bei mir ein Dauerbrenner. Ansonsten liebe ich die orientalische Küche und neuerdings auch japanisches Essen.

Kochen Sie gern?
Ich koche sogar sehr gerne. Ich kann richtig abschalten beim Kochen. Ich probiere sehr viele neue Gerichte aus, koche aber nie streng nach Rezept.

Worauf freuen Sie sich beim ARD-Buffet?
Auf meine Gäste und Experten.