Mittwoch, 21. Oktober 2009

Michelle Hunziker Wetten, dass...? @ German Babes




Zugegeben, sexy German Babe Michelle Hunziker hatte es ein bisschen schwer, neben Thomas Gottschalk zu bestehen. Denn das Urgestein der deutschen Fernsehunterhaltung ist schon recht dominant. Doch die frische Art der Schweizerin kam bei unserer Leserumfrage zu ihrer „Wetten, dass...?“- Premiere schon ganz gut an. Allerdings gibt es noch viel Steigerungspotenzial.

So ganz einig sind sich die Leser noch nicht, ob Michelle Hunziker genug frischen Wind in „Wetten, dass...?“ bringt. Mehr als 30 Prozent unserer Leser fanden die 32-jährige Blondine sogar super und sehen in ihr eine echte Bereicherung. 21 Prozent benötigen wohl noch mehr Anschauungsmaterial. Sie urteilten über den Auftritt der Blondine „Naja, ging so“. 25 Prozent fanden, dass die Verjüngungskur für die Show durch das Ex-Model nicht gelungen war.

Während sich also für rund ein Drittel Michelle Hunziger als der nötige Kick für die Sendung erweisen hat, bleibt ein Großteil skeptisch. Vielleicht lag's daran, dass Thomas Gottschalk ziemlich dominant ist. Zwar knuddelte er zu Beginn ausgiebig mit seiner neuen Assistentin, doch später hatte es die Mutter einer Tochter schwer, zu Wort zu kommen.

Der Star-Moderator plaudert einfach gern und häufig – und fiel seiner schönen Kollegin öfter mal ins Wort und war immer sehr präsent. Sie kicherte sich dann einfach aus der Bredouille. Nun muss Michelle Hunziker für die nächsten Sendungen lernen, sich gegen den Talkmaster durchzusetzen. Genug Charme hat sie ja.

Die Einschaltquoten für die Show konnten sich sehen lassen: Rund 11,29 Millionen Zuschauer haben am Samstag die ZDF-Sendung aus Freiburg verfolgt. Das entspricht laut Sender einem Marktanteil von 37,8 Prozent. Damit gelang es Thomas Gottschalk zusammen mit seiner neuen Co-Moderatorin den Abwärtstrend bei den Zuschauerzahlen zu stoppen.

Das Sommer-Special von "Wetten dass" im Juni aus Mallorca hatten nur 9,29 Millionen Zuschauer verfolgt. Die letzte Show im März hatte lediglich einen Marktanteil von 30,6 Prozent.

Michelle Hunziker ist nicht Thomas Gottschalks Ko-Moderatorin, sondern das, was man früher "Muse" nannte. Trotzdem ist sie nicht nur sexy, sondern auch hart im Nehmen.

Ein Mann zu sein ist manchmal nicht leicht. Thomas Schuster, ein kleiner Herr mit großem Schnauzbart, sitzt am Vorabend seines großen Fernsehauftritts im ZDF in der Messehalle 2 am Rand von Freiburg und versucht zu flirten. Der Spielentwickler aus Sulmingen hält einen pinkfarbenen Gummistiefel in den Händen und soll erschnuppern, welcher jungen Dame das Ding gehört. 23 Frauen haben gerade 20 Minuten lang Aerobic in Stiefeln gemacht. Die riechen jetzt.

Neben Schuster sitzt noch eine Frau, einen halben Kopf größer als er, mit langen blonden Haaren und sehr langen Beinen. Sie legt ihm die Hand auf die Schulter. "Wenn du willst, sag' ich nichts mehr, Thomas." Thomas Schuster rutscht auf seinem Hocker herum. "Nee", sagt er heiser. "Du hast doch 'ne süße Stimme." Dann steckt er seinen roten Kopf wieder in den pinkfarbenen Stiefel und macht Bewegungen, die wohl so aussehen sollen, als rieche er an einem teuren Wein. Sexy babe Michelle Hunziker lacht. "Der Thomas!" sagt sie, während die wenigen Probenzuschauer ihre Gesichter verziehen. "Bevor wir uns gleich küssen, musst du aber deinen Atem neutralisieren, Thomas." Der Mann fällt fast vom Stuhl.

Am nächsten Tag, ihrem großen Tag, sitzt Michelle Hunziker in einem kahlen Konferenzraum eines Hotels am Freiburger Hauptbahnhof und lacht. Die schwere braune Holztür ist noch geschlossen, aber man hört die Frau dahinter bis auf den Gang. Als die Tür schließlich aufgeht, lacht die 32-Jährige immer noch, genau wie die drei Journalisten aus der Schweiz, die ihrer Landsfrau Pralinen aus Zürich mitgebracht haben und sich mit jeweils drei schmatzenden Wangenküsschen von ihr verabschieden. Da Schweizer für vieles, aber nicht für ihre Herzlichkeit bekannt sind, liegt es wohl am Nationalstolz.














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